SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzt sich für das Recht auf Unversehrtheit des Körpers ein. Sexuelle Rechte sind sexualitätsbezogene Menschenrechte.

Die  Vision lautet, dass Migrantinnen in der Schweiz vor weiblicher Genitalbeschneidung geschützt sind und die besonderen Bedürfnisse der von FGM betroffenen oder bedrohten Migrantinnen im Sozial-, Integrations-, Asyl- und Gesundheitswesen berücksichtigt werden. Damit leistet die Schweiz einen Beitrag zu den internationalen Bemühungen gegen weibliche Genitalbeschneidung.

Die zwei kantonalen Beratungsstellen sind von SEXUELLER GESUNDHEIT SCHWEIZ beauftragt, in einem einjährigen Pilotprojekt, Beratung von Betroffenen und Personen aus ihrem Umfeld anzubieten. Zusammenarbeit, Austausch und Schulung für Multiplikatorinnen und Multplikatoren, sowie für Fachpersonen zum Thema durchzuführen.

Der Kanton Basel- Landschaft* fördert das Pilotprojekt und wird im Rahmen der Evaluation prüfen, wie die Dienstleistung künftig in eine längerfristige Leistungsvereinbarung integriert werden kann.

*Beantwortete Interpellation, Kanton BL 2016-338