Schule: Sexualpädagogische Schuleinsätze (Primar-, Mittel-, Ober- und Berufsschulen)

Die Sexualaufklärung der Kinder liegt in erster Linie bei den Eltern oder den Erziehungsverantwortlichen. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr informieren sie sich über Freund_innen, Schule, Beratungsstellen oder soziale Medien.

Die Aufgabe der Volksschule ist es, im Rahmen ihres Bildungs- und Erziehungsauftrages, die Themen des Lehrplans 21 stufen- und altersgerecht umzusetzen. Ziel ist es, dass Schüler_innen im Verlauf der obligatorischen Schulzeit einen selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Umgang mit der eigenen sexuellen Gesundheit entwickeln. Sie lernen die sexuellen Rechte kennen und können diese im Alltag anwenden.

Im schulischen Kontext leisten Lehrpersonen durch geplante Unterrichtseinheiten entweder formelle Sexualaufklärung im Unterricht oder informelle Sexualaufklärung durch die Beantwortung von spontan gestellten Fragen oder durch die Auseinandersetzung mit Situationen, bei denen Sie zufällig gefragt oder Zeuge, Zeugin wurden.

Ergänzend und vertiefend zu ihrem sexualpädagogischen Unterricht, können Sie als Schule oder Lehrperson, unsere ausgebildeten Sexualpädagogen_innen oder Fachpersonen der sexuellen Gesundheit engagieren. Für die Schüler_innen ist es immer interessant und bereichernd, mit unabhängigen Fachpersonen ihre Anliegen zu klären.